Gelesen: „Tausend strahlende Sonnen“

Ist zwar schon etwas länger her, dass ich „Tausend strahlende Sonnen“ von Khaled Hosseini gelesen habe. aber trotzdem… Schon lange hat mich ein Buch nicht mehr so tief bewegt wie dieses. Die Darstellung zweier Frauenschicksale im Afghanistan der 70er Jahre bis heute ist sehr erschütternd.

Mariam, die uneheliche Tochter eines Kinobesitzers und dessen Dienstmagd, wird nach dem Freitod der Mutter mit dem viel älteren Raschid verheiratet. Die Ehe bleibt wegen mehrer Fehlgeburten kinderlos. Also nimmt sich Rashid Jahre später eine Zweitfrau: Laila, Tochter von Nachbarn, deren Eltern bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen sind. Durch die Machtübernahme der Taliban wird das Leben der Frauen extrem stark eingeschränkt. Mariam, die zuerst Laila als Eindringling gesehen hat, verbindet irgendwann eine Freundschaft mit der Zweitfrau. Vorallem auch wegen der beiden Kinder, die in die Ehe geboren werden und die Mariam wie eine Mutter aufnimmt. Das Ende, in dem sich eine Frau für die andere opfert, verrate ich nicht. Meine Empfehlung: unbedingt lesen und die Taschentücher dabei bereit halten!

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2 Kommentare zu Gelesen: „Tausend strahlende Sonnen“

  1. Uta sagt:

    Das Buch habe ich auch vor ein paar Wochen und es ging mir wie Dir, ich fand es sehr bewegend ( und hatte auch darüber gebloggt, weil das so war 🙂 ). „Drachenläufer“ hatte ich als Film gesehen und wenn dieses Buch nun jemals verfilmt werden sollte, würde ich auch ins Kino wollen.
    Grüße aus Halle von Uta

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